Wenn Sie Ansätze für kreative Lösungen oder neue Ideen für Ihr Geschäft suchen, ist Brainstorming nicht nur ein populärer Weg, sondern auch eine sehr effektive Methode.
Neues und Kreatives entsteht nur, wenn die etablierten Muster gebrochen werden. Da es sich auch von anderen Konventionen verabschiedet, ist es auch beliebter als andere traditionelle Methoden der Ideen- und Lösungsfindung.
Damit das es auch tatsächlich etwas bringt, sind gewisse Grundregeln von Nöten, sowie es gilt, verschiedene Faktoren zu beachten. Besonders, wenn es sich um ein kollektives Brainstorming handelt, ist es wichtig, das Beste aus den vielen verschiedenen Hintergründen, Erfahrungen, Wissen und Denkweisen zu machen.
Beachten Sie diese Regeln und Faktoren nicht, bringt Ihnen das ganze im besten Fall viel weniger und im schlimmsten hat es sogar negative Konsequenzen, da es leicht so vorkommen kann, als würde die Möglichkeit Einfluß zu haben nur vorgetäuscht sein.
Das vielleicht wichtigste – was Sie immer bedenken sollten – ist, dass Brainstorming nicht ein Ergebnis, sondern ein Prozess ist, so wie es nicht um fertige Lösungen, sondern um Ideen- und Lösungsansätze geht.
Gründsätlich gibt es zum Prozess selbst fünf Regeln:
- Ideen sind Ideen. Das ist die Regel aller Regeln.
- Evaluierung und Kritik sind strengstens untersagt.
- Es wird keine Fragen gestellt. Sag oder tu es einfach.
- Auf Ideen aufzubauen ist grundsätzlich erlaubt.
- Schneller ist besser, da das die Kreativität freisetzt.
Wenn diese Regeln eingehalten werden generieren Sie in kürzester Zeit eine Vielzahl möglicher Ansätze für Lösungen und Weiterentwicklungen.
Mit diesen Regeln haben Sie den Prozess selbst optimiert. Es gibt aber eine Reihe entscheidender Faktoren die mit bestimmen, ob die Regeln überhaupt greifen können. Wenn Sie also wirklich damit was erreichen wollen, müssen Sie auf die folgenden Faktoren achten.
Meine Erfahrungen zeigen, dass es nicht spontan funktionieren kann. Spontane Veranstaltungen bewirken eher, dass jeder um sich schießt, anstatt positiv mitzumachen. Kündigen sie deswegen immer Ihr Brainstorming an und fangen Sie, auch wenn alle nicht anwesend sind, genau zur angekündigten Zeit an.
Anfangs gehen Sie die Regeln durch. Selbst wenn es ein festes Ereignis ist und alle die Regeln kennen müssten. Formulieren Sie die Regeln in einzelnen Sätzen und lassen am Ende den Durchgang bestätigen, das alles verstanden wurde und akzeptiert wird.
Versichern Sie sich, das alle vorher die Möglichkeit hatten, eine Pause zu machen, ansonsten kann das “freie Denken” extrem behindert und eingeschränkt werden. Geben Sie auch gerne vorab die Möglichkeit, Ideen via Notizen oder per Mail zu äußern. Damit haben Sie schon von Beginn an Ideen, auf welche man gleich weiterbauen kann.
Da so viel Energie entwickelt werden soll wie nur möglich, ist die maximale Dauer 15 minuten. Wenn man weiß, dass es nicht lange dauert, ist es einfacher zu planen und beschleunigt auch den Prozess selbst. Wichtig dabei ist aber auch, dass es so energisch endet wie es anfängt und Lust auf mehr macht.
Damit es funktioniert muss es nämlich Spaß machen. Es ist kein Platz für Negativität oder Vorbehalte. Nur so kann die Energie entstehen und nur so kann es zur Entwicklung eines mit positiven Ideen generierten Kreislauf kommen. Benutzen Sie am besten visuelle Notizen die deutlich zu sehen sind und seien Sie gerne laut wenn Ihnen das hilft.
In Folge dessen ist die Teilnehmeranzahl begrenzt. Es gibt keine feste Zahl, doch ich finde, dass es am besten funktioniert, wenn nicht nicht weniger als 5 und nicht mehr als 7 Personen teilnehmen. So werden alle innerhalb des vorgegebenen Zeitraums angehört, die Energie kann beibehalten werden und es ist auch möglich mit jedem mitzuhalten.
Nachträglich sollte das Erdachte so aufgearbeitet werden, das alle es wiedererkennen können. Je chaotischer das Brainstorming, desto größer die Arbeit es anschließend zu ordnen und zu systematisieren. Die Chancen die sich daraus ergeben werden aber auch um so größer sein.
Wenn alles organisiert und kommuniziert wurde ist der Gesamtprozess abgeschlossen.




